Impressionen vom 1:1 in Gelsenkirchen

14.10.2014

Ganz bitter: Irland gelingt quasi mit dem Abpfiff durch O’Shea noch der glückliche Ausgleich. Das DFB-Team muss sich am Ende trotz Traumtor von Toni Kroos mit einem Punkt begnügen.

14.10.2014

Halbzeit! Und die Querlatte des irischen Tores zittert immer noch… Erik Durm sorgte per Distanzschuss für das Highlight schlechthin.

14.10.2014

11 Mann, 4 Sterne, 3 Punkte - Auf geht’s, Jungs!

14.10.2014

Mit dieser Startelf geht das DFB-Team ins Spiel gegen Irland. Macht den nächsten Schritt zur EM, Jungs!

14.10.2014

Impressionen vom Abschlusstraining in Essen

14.10.2014

Taktik-Vorschau: Deutschland - Irland

13.10.2014

Die EM-Qualifikation geht weiter: Mit Irland wartet ein physisch starkes und schnelles Team auf die deutsche Mannschaft. Wie kann sich das DFB-Team gegen die konterstarken Iren wehren?

In der EM-Qualifikation trifft Deutschland auf einen alten Bekannten: Bereits bei der Qualifikation zur WM 2014 traf das DFB-Team auf Irland und zog sich mit einem 6:1- und einem 3:0-Sieg mehr als achtbar aus der Affäre. Seitdem haben die Iren einen Trainerwechsel vollzogen: Martin O’Neill betreut das Team seit knapp einem Jahr und versuchte in den vergangenen Wochen, das spielerische Element zu stärken.

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Irlands Fortschritte

Irland agierte zuletzt nicht mehr in der traditionellen 4-4-2-Ausrichtung, sondern nutzte eine Mischung aus 4-3-3 und 4-2-3-1. Im zentralen Mittelfeld gibt Sechser Glenn Whelan den weit zurückfallenden Spielgestalter, während einer der Achter weit nach vorne rückt. So pressen die Iren oftmals in einem 4-2-4, wobei der hoch aufrückende Achter Stürmer Robbie Keane unterstützt.

Gegen Georgien und Gibraltar waren die Iren zuletzt gezwungen, stärker das Spiel zu gestalten. Dies sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie grundsätzlich eine Kontermannschaft sind. Selbst beim 7:0-Erfolg gegen Gibraltar erzielten sie die meisten ihrer Treffer nach Ballgewinnen im zentralen Mittelfeld. Von hier aus machen sie das Spiel schnell: Die Außenstürmer rücken ein und spielen flache Kombinationen mit den Angreifern. Wenn die Iren über die Flanken kommen, rückt der ballferne Außenstürmer in den Sechzehner und bietet sich als Abnehmer für flache Hereingaben an.

Keiner will gegen den Weltmeister das Spiel machen

Dass Irland gegen Deutschland das Spiel übernimmt, ist dementsprechend kaum zu erwarten – schließlich geht es gegen den amtierenden Weltmeister. Das DFB-Team darf sich auf einen irischen Gegner einstellen, der entweder im defensiven 4-1-4-1 oder 4-4-1-1 auf Konter lauert. Dementsprechend wird für das deutsche Team das Ballbesitzspiel erneut sehr wichtig. Toni Kroos wird das Spiel von der Sechser-Position aus strukturieren. Da Irland das eigene Pressing etwas aggressiver und höher spielt als die passiven Schotten und Polen, wird Kroos’ Rolle im Auflösen des Pressings stärker gefragt sein als zuletzt.

Für die Position neben Kroos hat Löw nach dem Ausfall von Kramer mehrere Möglichkeiten: Er könnte ihm in Rudy einen eher vertikal agierenden Sechser zur Seite stellen, der auch spielerische Akzente setzen kann. Dies wäre gerade im Spielaufbau eine interessante Lösung. Matthias Ginter wäre die defensivere Wahl, er agiert eher tief. Dies wäre die vielleicht stabilste Variante, gerade um zweite Bälle nach langen Bällen zu erobern.

Löw schloss jedoch auch eine offensive Variante nicht aus. So könnte Deutschland in einem 4-1-4-1 agieren und mit Draxler und Götze auf zwei offensive Achter setzen. Dies wäre gut geeignet, um das Zentrum gegen Irlands kräftige Mittelfeldspieler zu dominieren. Hierbei könnte Deutschland vor allem in der gegnerischen Hälfte mit schnellen Kombinationen durch das Zentrum zum Erfolg kommen.

Pressing gegen spielschwache Verteidigung

Im Angriff dürfte Löw erneut auf eine flexible Lösung setzen. Die Angreifer Thomas Müller, Andre Schürrle und Karim Bellarabi können allesamt verschiedene Rollen spielen und dürften häufig ihre Positionen tauschen. Gegen Irlands eher mannorientierte Spielweise können Positionswechsel helfen, die Verteidiger aus ihren Positionen zu ziehen und Freiräume zu schaffen.

Die Angreifer müssen auch bei gegnerischem Ballbesitz viel Arbeit verrichten. Irlands Schwachstelle ist die Spielstärke der Verteidiger: Irland hat Probleme, das Spiel aus der ersten Reihe zu eröffnen, weshalb Whelan oft nach hinten abkippt. Wenn Deutschland mit einem hohen Pressing die Verteidiger Irlands davon abhält, den Ball zu Whelan zu spielen, rauben sie dem Gegner seine wichtigste Waffe im Spielaufbau. Irlands Verteidiger spielen selbst oft lange Bälle, wobei sie vor allem die zweiten Bälle erobern wollen.

Geduld und Konzentration

Zwei Faktoren sind gegen einen defensivstarken Gegner wie die Iren entscheidend: Geduld und Konzentration. Die Iren haben sich im Konter nochmals verbessert und bestrafen Fehler gnadenlos. Deutschland dürfte zunächst das Spiel ruhig aufbauen und die irische Mannschaft nach hinten drängen, ehe sie nach und nach selbst mehr riskieren.

Das DFB-Team kann mit einer konzentrierten Leistung die Niederlage gegen Polen vergessen machen. In der Vergangenheit hat Deutschland bewiesen, dass sie defensive, mannorientierte Gegner bezwingen können. Gegen Irland wird genau diese Tugend gefragt sein.

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"Das Polen-Spiel war jetzt kein Beinbruch, aber wir wollen das Ruder rumreißen und das Spiel gewinnen. Wir sind der amtierende Weltmeister." Julian Draxler

13.10.2014

Ein starker Debütant, knallharte Zweikämpfe und ärgerliche Gegentreffer: Wir zeigen die Bilder zum 0:2 gegen Polen.

11.10.2014

Überlegener Auftritt, die besseren Chancen, aber: Keine Tore. Das DFB-Team verliert gegen Polen mit 0:2.

11.10.2014
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